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22.05.2018
CDU fordert bessere Verkehrsanbindung des Humboldt-Klinikums in Tegel
Die Zahl der Beschäftigten und Patienten im Humboldt-Klinikum in Tegel steigt seit einigen Jahren und auch in Zukunft soll das Krankenhaus am Nordgraben weiter wachsen.
Die Beschäftigtenzahl ist in den vergangenen fünf Jahren um rund 20 Prozent gestiegen. 2013 waren 1257 Mitarbeiter beschäftigt, zum Ende des Jahres 2017 waren es bereits 1507. Der gleiche Zuwachs wurde in diesem Zeitraum bei den Fallzahlen verzeichnet. Gab es 2013 noch 62.827 Fälle im Humboldt-Klinikum, waren es 2017 bereits 74.978.

Für das kommende Jahr sind 77 neue Betten geplant mit entsprechender Personalausstattung. Mit dem stetigen Wachstum gehen aber auch Probleme einher. So ist die Verkehrsanbindung für Mitarbeiter, Patienten und Besucher mittlerweile unzureichend geworden. Auf dem öffentlichen Straßenland und dem Vivantes-Gelände stehen verhältnismäßig wenig Parkplätze zur Verfügung und die BVG-Anbindung mit dem 220er Bus, der nur im 20-Minuten-Takt verkehrt, reicht nicht aus.

Der Reinickendorfer Wahlkreisabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der Berliner CDU-Fraktion, Tim-Christopher Zeelen, und die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rathaus Reinickendorf, Claudia Skrobek, wollen nun den Senat und Vivantes in die Pflicht nehmen.

„Die Parkplatzsituation rund um das Humboldt-Klinikum ist mittlerweile völlig unzureichend. Der Senat muss gemeinsam mit dem landeseigenen Unternehmen Vivantes Lösungen finden, wie die Kapazitäten erweitert werden können. Hierbei wäre ein Parkhaus sicher die geeignetste Lösung. Auch die Ausstattung mit genügend Fahrradständern ist dabei wichtig. Bei der Planung einer wachsenden Klinik darf das Thema Verkehrsanbindung nicht untergehen“, fordert Zeelen.

Darüber hinaus wird eine Verbesserung des ÖPNV angestrebt. „Die BVG sollte wohlwollend prüfen, ob eine Taktverdichtung realisierbar ist. Es ist nicht zumutbar, dass der einzige Bus nur im 20-Minuten-Takt und nur von 5 bis 23 Uhr verkehrt. Im Sinne der Mitarbeiter, Patienten und Besucher sollte hier schnell etwas passieren“, erklärt Skrobek, die auch Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) ist.

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