Hintergrund
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25.10.2019
U6-Sanierungspläne vorgestellt
Bei einem Informationsabend am 23. Oktober 2019 im "Hax'nhaus" in Alt-Tegel stellte BVG-Bauchef Uwe Kutscher die Pläne für die U6-Sanierung zwischen Tegel und Kurt-Schumacher-Platz vor. Eingeladen hatten der Tegeler Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU) und der Tegeler Unternehmerstammtisch.

Im August dieses Jahres wurde von der BVG der notwendige Antrag auf Planfeststellung bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gestellt. Gegenwärtig erfolgt die Ausführungsplanung. Noch in diesem Jahr soll nach Angaben der BVG damit begonnen werden, einen U-Bahn-Eingang auf dem Schloßplatz in Alt-Tegel zu schließen. Zukünftig soll es dort statt drei nur noch zwei Zugänge geben.

Im November 2020 wird dann damit begonnen, die Baustelle frei zu räumen und für die Baumaßnahme vorzubereiten. Im Jahr 2021 soll dann die große Sanierungsmaßnahme starten. Im März 2021 wird die Seidelstraße für den Schienenersatzverkehr ertüchtigt. Im Zeitraum von Mai 2021 bis Ende 2022 wird die U6-Strecke zwischen Tegel und Kurt-Schumacher-Platz voll gesperrt sein. Parallel zu dieser Strecke verkehrt in dieser Zeit der SEV. Im Juni 2021 wird die U-Bahn-Brücke über die Seidelstraße abgerissen. Diese wird im Zuge der Sanierung neu gebaut. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden auch die Bahnhöfe auf dieser Strecke ertüchtigt und barrierefrei ausgebaut.

Damit werden zentrale Forderungen des 5-Punkte-Planes von Tim-Christopher Zeelen (CDU) und "I love Tegel"-Chef Felix Schönebeck nun Realität. Beide hatten vor drei Jahren unter anderem die grundhafte Sanierung der U6-Strecke, Barrierefreiheit und Ertüchtigung der U-Bahnhöfe, funktionierenden Ersatzverkehr und die Abstimmung der Baumaßnahmen auf der Autobahn A111, S25 und U6 gefordert.

 

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5-Punkte-Plan gegen das Verkehrschaos auf der U6:

1. Grundsanierung des Streckenabschnitts zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz, damit ständig wiederkehrende Sperrungen der Vergangenheit angehören.

2. Im Zuge dessen Sanierung der Bahnhöfe, insbesondere Schaffung barrierefreier Zugänge.

3. Während der Bauphasen müssen ausreichend SEV-Busse zur Verfügung gestellt werden, damit ein regelmäßiger Verkehrsfluss für alle gewährleistet ist.

4. Bauarbeiten müssen - wie früher - wieder möglichst in der Ferienzeit stattfinden, damit Schüler und Berufspendler nicht unnötig betroffen werden.

5. Fahrtakt bei der S25 zeitgemäß anpassen: 10-Minuten-Takt - besonders wichtig für die Zeit der U6 Sperrung!