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Presse
26.08.2016
Tim Zeelen fordert mehr Video-Überwachung auf Reinickendorfer Bahnhöfen
Tim Zeelen: „Sicherheit muss erhöht werden!“
Das Lagebild des Berliner Untergrunds zeigt die Anzahl der Verbrechen auf den Berliner U-Bahnhöfen. Auf den Reinickendorfer Bahnhöfen der Linien U 6 und U 8 fanden im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 407 Verbrechen statt. Damit ist der Bezirk im Vergleich eher wenig betroffen – Berlins Spitzenreiter-Bahnhof Alexanderplatz verbuchte allein 722 Verbrechen im gleichen Zeitraum.

U-Bahn-Linie 6
Alt Tegel: 36
Borsigwerke: 19
Holzhauser Straße: 24
Otisstraße: 17
Scharnweber Straße: 21
Kurt-Schuhmacher-Platz: 110

U-Bahn-Linie 8
Wittenau: 72
Rathaus Reinickendorf: 19
Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik: 19
Lindauer Allee: 10
Paracelsus Bad: 24
Residenzstraße: 36

„Rot-rot hat bis 2011 1.800 Stellen bei Polizei und Feuerwehr gestrichen. Seit 2011 haben wir in der Großen Koalition 1.000 neue Stellen geschaffen. Die Trendumkehr ist geschafft, aber für die Sicherheit in Berlin muss weiter viel getan werden“, kommentierte der Reinickendorfer Abgeordnete Tim Zeelen die Zahlen. Deshalb fordert er: „Wir brauchen eine 100-prozentige Videoüberwachung auf den 22 S- und U-Bahnhöfen in Reinickendorf. Für die Sicherheit der Fahrgäste dürfen wir nichts unversucht lassen!“

„Videoüberwachung ersetzt niemals ausreichend Personal und trotzdem sollten wir die Technik nutzen um Straftaten und Notsituationen frühzeitig erkennen zu können“, sagte Tim Zeelen.

In Berlin sind zwar alle U-Bahn-Höfe mit Video-Überwachung ausgestattet. Doch viele Bahnhöfe werden nur zu 70 Prozent überwacht. Dazu kommt, dass ein Großteil mit veralteter Technik ausgestattet ist, die keine hochauflösenden Bilder liefert. Das erschwert die Arbeit der Sicherheitsbeamten zusätzlich. S-Bahnhöfe haben teilweise gar keine Videoüberwachung.

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